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Bau des Maygonen
Bunkers

Teil 5

Der letzte Teil des Bauens ist nun angebrochen. Im letzten Teil beschreibe und zeige ich euch wie der Bunker tatsächlich aussehen soll.
Nachdem die Panzertüren bemalt worden sind, braucht man eigentlich nur noch die Aufgänge dorthin zu bemalen. Die Farbe die ich gewählt habe ist ein dunkles Grün mit einem Stich ins Blaue. Mit einem sehr breiten Pinsel zum Brushen habe ich die Aufgänge immer heller akzentuiert, ganz zum Schluß eben leicht mit weiß gebrushed. Dabei habe ich auch gleich, weil das ganze eine ziemlich gleichmäßige Fläche ist, darauf geachtet hier, auch ein bißchen Tiefe auftreten zu lassen. Das heißt das ich nicht alles aufhelle, sondern mir einen sogenannten Schwerpunkt bilde. Ich glaube das ist schön zu sehen. 
 
Die Aufgänge sind nun alle mit der gleichen Farbschattierung aufgehellt worden, jetzt kommt der nächste Schritt. Die Steine die ich an den Rändern modelliert habe, brauchen nun auch ihre Farbe. Die Grundfarbe habe ich in Graublau gewählt und so habe ich sie auch aufgehellt. Eben immer weiter mit Weiß hochgezogen. Doch das ist nicht so für mich der Stein der Weisen sagte ich mir. Nächster Schritt war nun die Ink- oder Tuschephase. Ich habe das Darkangel Grün von GW genommen (hatte nichts anderes zur Hand), dieses hat einen Gelbstich (eigentlich ganz ungewöhnlich) und gibt dem ganzen eine echt 
andere Schattierung. Mit dem vorher aufgemalten Graublau gibt das getusche der ganzen Sache eine echt krasse Farbe. Dabei habe ich noch gar nicht mit dem gebrannten Siena gearbeitet (bei GW heißt gebranntes Siena ‚Flesh Wash‘). Dieses benutze ich immer, wenn ich Rost imitieren möchte. Ein paar der Steine bearbeitete ich mit "gebranntes Siena" solange das erste aufgetragene Ink noch feucht war. Dadurch vermischen sich die Farbpigmente unkontrolliert und das gibt dem ganzen den echten Kick. Die Ritzen der Panzerplatten für den Aufgang habe ich ebenfalls mit "gebranntes Siena" bearbeitet. Sollten die Farbpigmente nicht rutschen, nehmt ein wenig Wasser. Trocknen lassen das ganze. 
Vorletzter Schritt.
 
Ist das ganze Trocken, hellt man nun noch einmal mit der letzten Schattierung vor dem Tuschen auf. Vorsichtig das ganze damit es nicht unnatürlich aussieht.
Die Plattform des drehbaren Turms habe ich noch einmal mit den gleiche Farbschattierungen bearbeitet wie die der Flanken, also ich habe ihn nicht Schwarz gelassen. Sieht so viel besser aus als vorher. 

Die Schattierungen des Bodens ging relativ schnell und einfach von statten. Da ich einen Braunen Boden gewählt hatte brauchte ich nur 

verschiedene Aufhellungen mit einem sehr breiten Pinsel auftragen bzw. brushen. Dabei kann man auch hier durch nicht bemalen, also brushen, schon an sich ein wenig Schattierungen reinbringen. Ich hoffe man kann das auf den Bildern sehen. Als letzte Schattierung noch ein wenig weiß aufbrushen und fertig ist das ganze Stück. Zum Schluß habe ich noch ein wenig mit ‚Streu‘ gearbeitet. Ich habe da sehr feines Streu von ‚Woodlands‘, sehr dunkles Olivgrün, dass in solchen Situationen immer gut aussieht. Aufkleben mit Weißleim, sehr dünnflüssig versteht sich. Mit dem Pinsel auftragen wo ich auch den Streu später plazieren möchte. Durch die flüssige Konsistenz  erreicht man das sich der Kleber nur in den tiefen Stellen sammelt und daher die Steinchen schön aus dem Streu ragen. Ist alles trocken kann man das ganze mit Klarlack lackieren und das ganze ist dann fertig. Turm noch aufgesetzt und der Bunker ist Einsatz bereit.
Ich hoffe das ganze hat ein wenig bei anderen Projekten von euch geholfen und auch ein bißchen Geschmack gemacht auf weiteres bauen etc...
 
Ich im übrigen bin schon wieder mit einem anderen Projekt dran, einen Schützengraben für Titan wird im Laden erstellt und ich hoffe das wenn er Fertig ist auch dann abgelichtet auf die Seite kommen kann. 

In diesem Sinne.

Bernd