Bau des Maygonenbunkers
Teil 1
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Geländebau

In dieser und in den nächsten NetNews möchte ich euch mal zeigen, in Bild und Schrift versteht sich, wie man ein Geländestück, in diesem Fall ist es ein Bunker, baut und plaziert, also in Szene setzt.
Beim aufräumen haben wir wieder einmal was gefunden, was schon ein paar Jahre bei uns rum gehangen und gestanden hat, ohne daß es von der breiten Masse der Leute akzeptiert wurde. Figuren, Fahrzeuge und Bunker von dem Spiel Kry’O’Mek, ein auf den Alienfilmen basierenden Table Top, daß jedoch bei den meisten Leuten keinen Anklang gefunden hatte. Das ist eigentlich Schade, denn die hatten echt gute Ideen und die Aliens sahen auf jedenfall besser aus, als die von anderen Herstellern. Die Gebäude und Fahrzeuge sind aus grauen Resin und leider etwas zu klein für den 25mm Maßstab. Als ich die Teile begutachtete, sagte ein Kunde, daß man die Bunker ganz gut für unsere Maygonen nehmen könnte, wegen der Größe der Türen und so...

Gesagt, getan. Da sowieso keiner diese grauen Resin Teile gekauft hat, habe ich diese dann mit sofortiger Wirkung beschlagnahmt und stelle jetzt Geländestücke für unser zweites Spiel, an dem wir am Arbeiten sind, her.

Erstmal probieren wie so was bemalt aussieht, habe ich mir gesagt und bemalte im Laden so nebenbei einen kleinen Bunker und dann waren sie wieder da diese 'ach‘ ich weiß nicht fragen: "Geil, wo kriegt man so was???" oder "Ist das von GW, das muß von GW sein, kein anderer könnte so was machen.“ (Ach Junge, bis du Bl...) "Kannst du mir auch ein machen??" Es ist halt immer wieder dasselbe, aber lassen wir das jetzt mal.

Wie schon gesagt, in dieser und in weiteren NetNews möchte ich euch ein paar Tips geben, wie man so etwas bemalt, richtig behandelt und in Szene setzt.

Zuerst ist da mal das Zielobjekt.

Auch hier heißt es jetzt entgraten, auch deshalb weil es immer einige Zinnteile gibt die sowieso einen Grat haben. Gegebenenfalls muß noch zusammengebaut werden, also Kleben. Dies kann man mit Sekundenkleber oder einem 'Zwei Komponenten Kleber‘ bewerkstelligen, aber bitte nie mit Heißkleber. Ich habe einen Sekundenkleber benutzt. Die Resinteile sollten vor der Grundierung in Spülwasser eingelegt werden um die Fettrückstände die immer darauf sind zu beseitigen, Trocknen lassen, Fertig. Jetzt braucht man nur noch Grundieren, am besten in Weiß um alle Konturen auch später beim Bemalen zu sehen.
 
 
Mein Bunker hat noch einen zusätzlichen Geschützturm, den ich beweglich haben möchte. Also in beide Teile, Träger des Geschützturm und in den Geschützturm selbst, ein 1mm starkes Loch Bohren, so daß ein Stück Draht der Drehpunkt sein kann. Den Draht klebt man am Besten in das gebohrte Loch im Bunker und läßt so etwa 5mm rausschauen. Dort kann man dann den Geschützturm aufsetzten und dieser läßt sich nun problemlos drehen. Diesen Geschützturm habe ich schon einmal fertig 
bemalt, den könnt ihr hier schon einmal begutachten. Ich wollt nur einmal meine weitere Farbwahl bestimmen und schauen ob es gut aussieht.
 
Der Bunker sieht wie ein Kommandobunker aus und sollte auch daher etwas erhöht stehen. Solche Erhöhungen kann man aus Pappe oder Styropor ganz gut machen. Ich habe die dritte Möglichkeit gewählt, Bauschaum , weil ich noch welchen hatte. Übriggeblieben übrigens von einem Türeinbau, da fallen eigentlich immer solche Sachen ab. Ein wenig zurecht geschnitten und den Formen des Bunkers angepaßt, der hat in diesem Fall drei Eingänge und das muß schließlich auch berücksichtigt werden. Bauschaum auf Pappe geklebt, man will ja noch ein wenig Gelände gestalten, mit einem Handelsüblichen Weißleim oder Holzleim (Ponal) und den Bunker gleich auch aufkleben, ebenfalls mit so einem Leim.

Das wären eigentlich die Vorarbeiten. 

Wie es weitergeht werde ich euch dann in der nächsten Ausgabe verraten. Bis dahin habe ich nämlich schon weiter gebaut und gemalt für euch. Wenn ihr einige Fragen zum Thema haben solltet, ich stehen euch ganz gerne zur Verfügung.