(von Martin Kolb)


 In einer Zeit, als die Menschheit danach drängte, neue Galaxien und Sternensysteme zu erforschen und zu besiedeln, als die Menschheit ihren Horizont erweitern wollte, gab es nur wenige, die dazu den Mut besaßen, den Mut, in das Unbekannte zu reisen.

Einer von ihnen war Phillip Grigar, ein junger Mann, des Lebens in der Milchstraße überdrüssig und auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Er und seine Sippschaft bereiste mit einem schrottreifen Raumschiff, was eher einem Seelenverkäufer glich, alle neuen Galaxien, auf der Suche nach einem Leben, frei und ohne staatliche Allmacht. Nach jahrelanger Suche entdeckte er einen kleinen, erdähnlichen Mond, der den Planeten Kivay am Rande der roten Zone umkreiste und der genau seinen Vorstellungen entsprach.
So stürzte Phillip sich auf die Arbeit. Er kolonisierte den Mond und erschuf dort seine eigene neue Welt. Zu seinem Glück war der Mond reich an tioremhaltigen Gestein. Man muß wissen, daß Tiorem für Supraleitungen und Gehirnimplantate benötigt wird und daß es äußerst selten ist. Mit diesem Reichtum wurde er zu einem der wichtigsten Lieferanten für Tiorem des ganzen bekannten Universums. So wurde ihm nach mehreren Jahren für seinen Mut und Forschungsgeist eine seltene Ehre von Seiten der Imperialregierung zuteil. Ihm wurde ein erblicher Adelstitel verliehen - "Lord" Grigar. Das Haus Grigar wuchs, der Handel florierte, es wurde zu einem der mächtigsten Häuser der Randwelten, kaum ein Reisenden der diesen Namen nicht kannte.
Und noch etwas war bekannt. Die Grigars waren äußerst hart und zäh wie das Leben selbst. Ansonsten hätten sie ihren Mond wohl auch kaum aufbauen und gegen Übergriffe verteidigen können. Aber sie besaßen auch das, was man so landläufig als den "gesunden Menschenverstand" bezeichnet. Das machte sie zu gerechten Herrschern über ihr kleines aber autarkes Reich. Nie mußte sich jemand ausgebeutet fühlen und wenn jemand dringend Hilfe benötigte, waren die Grigars die letzten, die sie ihm verwehrten. Selbst die Imperialregierung bat einige Male um Vermittlung bei heiklen Problemen mit ihren Kolonien.
Doch im Jahr 2564 war es mit den friedlichen Zeiten vorbei. Während Menschen und Maygonen ihren Krieg gegen die Plasmoden bei Allaga führten, griffen die grausamen Plasmoden heimtückisch die Randweltkolonien an. Zu diesen Randwelten zählte auch der Mond der Grigars.
Als die Plasmoden auf "Grigars Moon" einfielen, entbrannte eine fürchterliche, gnadenlose Schlacht. Aber letztendlich siegten die Plasmoden und rotteten auch auf diesem Mond alles Leben aus. Alles Leben ??? - Nein! Denn der amtierende Lord hatte es noch geschafft, seinen schwerverletzten Sohn s amt Kindermädchen wegzuschaffen. Bei der Ankunft in New Texas stand schon ein Ärzteteam im Not-OP bereit, um das Kind zu versorgen. Ein Wunder, daß es überhaupt noch lebte. Doch die verzweifelten Bemühungen der Spezialisten blieben ohne Erfolg. Die zerschmetterten Glieder des Kindes waren nicht mehr zu retten. Die einzige winzige Möglichkeit, dem letzten Grigar das Leben zu erhalten, bestand darin, Arme und Beine vollständig zu amputieren.
Wahrscheinlich war es tatsächlich nur seinen Genen zu verdanken. Der junge Steven überlebte im vollen Bewußtsein dessen, was geschehen war. Seine Arme und Beine wurden durch cybernetische Teile ersetzt und jeweils an die Torsogröße angepaßte. Er wuchs heran zu einem stattlichen jungen Mann, bei dem sich das Geschehene in das Gehirn eingebrannt hatte, und es dürstete ihn nach Rache. Doch der Krieg war längst vorbei.
Das einzige was ihm blieb, waren die FEARLESS Arenen, wo er, wenn immer es möglich war, die Plasmoden und ihre willigen Sklaven, die Cysionen auf das Härteste bekämpfte. So bekam Steven von den Fans seinen neuen Titel verliehen "Dark Lord Grigar", immer auf der Suche nach Rache und Befriedigung seines Hasses.

So meine Freunde, ist dies nicht eine traurige Geschichte? Doch noch ist sie nicht vorbei. Vielleicht findet dieser Engel der Rache noch seinen Seelenfrieden. Doch sei es, wie es sei. Geschichte wird von der Zukunft geschrieben - und dort zur Vergangenheit. Oder????!!
 

Name Dark Lord Grigar     DRST      4
Rasse Cyborg                    Kritische Wunden     9
Größe +1                           Kredit Einheiten  500
Trefferzone Maximale Rüstwert
Wunden
Kopf 2 1
Torso 8 3
Linker Arm 8 5
Rechter Arm 8 5
Linkes Bein 10 5
Rechtes Bein 10 5
FKG
NKG
SCH
ST
SP
BWR
NKDSK
Aktion
Reaktion
GRV
3
13
10
10
10
4
3
1
8
Ausrüstung Splitterweste (im Torso),
Langschwert WPII - "N" - DSK 12, Stahlfaust (Arm rechts) - "N" NKDSK +4
Spezialregeln Dark Lord Grigar hat manchmal Probleme, sich auf das wesentliche zu konzentrieren und Entscheidungen zu treffen. Deshalb reduziert sich sein NKG um -2, wenn er aufgrund einer REAKTION zuschlagen möchte. Bei seinen Aktionen hat er natürlich NKG 13. Dark Lord Grigar kann sowohl die Ausrüstungen der Menschen/Mygonen als auch der Droiden/Guardians benutzen.
 

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