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20
Jahre DUZI |
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Eine beeindruckende Leistung in Zeiten von schlechter Wirtschaft,
Händlersterben und einem generellen Schrumpfen der Szene. Sich
unter solchen Bedingungen Jahr für Jahr zu behaupten macht uns
nicht nur stolz, sondern veranlaßt uns auch dazu, einen kleinen
Rückblick in die Anfangszeit dieser Veranstaltung zu tätigen.
Alles
begann im Jahre 1983. |
| Die
„DuZi“ öffnete im Revierpark „Mattlerbusch“ zu Duisburg erstmalig
ihre Pforten. In
Deutschlands Süden, genauer gesagt in Kulmbach, gab es bereits
eine etablierte Veranstaltung dieser Art, die alle zwei Jahre stattfand
und der Zinnfigur als solche eine entsprechende Würdigung zukommen
ließ – und es zeigte sich, dass das Prinzip solch einer Börse
aufgeht. |
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Zwar
noch relativ klein, aber fein, wartete die erste „DuZi“ bereits mit
dem auf, was alle folgenden Veranstaltungen gleichsam prägen
sollte: Ein
internationales Publikum, sowohl an Austellern als auch Besuchern,
sowie beeindruckende Austellungsstücke und Aktionen. So
gab es 1983 beispielsweise die Schlacht von Waterloo mit ca. 1000
Zinnsoldaten zu bewundern. |
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Dank
dieser Zutaten wurde bereits die nächste „DuZi“ zur zweitgrößten
Veranstaltung dieser Art in Deutschland und niemand wurde enttäuscht.
Workshops, Dia-Shows, historische Schlachtszenen und das Lager einiger
Samurai-Freunde aus Düsseldorf ließen keine Wünsche
offen. Ab
1985 kam dann das, was in der Folge noch oft vorkommen sollte: die
„DuZi“ begann umzuziehen. |
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Allerdings tat dies dem Zuspruch keinen Abbruch, da der hohe Standard
der Ausstellung gehalten werden konnte. Regelmäßig gab
es echte Highlights. Die
Schlacht von Alamo mit ca. 4000 Miniaturen (1986),
Duisburgs Oberbürgermeister Josef Krings kürte
die Sieger des Bemaltwettbewerbs (1988) |
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oder die Schlacht bei Solferino mit ca. 4000 Miniaturen auf 6 qm (1989).
Alle
diese Präsentationen riefen jedes Jahr aufs Neue Staunen und
Bewunderung hervor. Doch nicht nur die akribische Liebe zum Detail
wurde an den unzähligen Ausstellungsstücken erkennbar, sondern
auch der kontinuierliche
Trend weg vom klassischen Zinnsoldaten.
Die
Figuren präsentierten
sich in größter Vielfalt.
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Alltägliches Leben in der alten, römischen Taverne fand
sich neben Weihnachtsschmuck und
mächtigen
Drachen, welche historische
Persönlichkeiten vom „alten Fritz“ bis „Sissi“ umrahmten.
Doch nicht nur die Motive
waren vielfältig, sondern auch die Darstellungsformen: vollplastisch,
Vignette (Flachfigur) oder Diorama (3D-Szenerie) und Büste –
und alles in immer größerer Detailliertheit, wie das Prunkstück
von 1990 bewies: |
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