Die Geschichte der DUZI
         
 
 
 


Die DUZI findet im Jahr 2010 zum 28. Mal statt.
Was ist in über 25 Jahren geschehen?
Zuerst muß ich sagen: Viel mehr als hier kurz umrissen ist.

Angefangen hat alles 1983 im Freizeithaus des Revierparks Mattlerbusch in Duisburg.

 
 

Und so entstand auch der Name „Duisburger Zinnfigurenbörse“. Ein überschaubarer eher schon familierer Rahmen von 15 gewerblichen und einigen privaten Ausstellern. Aber schon damals kamen die Aussteller aus ganz Deutschland. Als die Räumlichkeiten 2 Jahre später umgebaut werden sollten, ging eine wahre Odyssee los. Vom Norden Duisburgs nach Dinslaken, dann wieder in den Norden. Die zwei härtesten Jahre waren 5 und 6, in denen wir fast den Mut verloren hätten und ohne die Unterstützung der

 
 
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Geschichte
Duzi 2010
Goldene Duzi
Excalibur
Impressum
   
Flachfiguren-Hersteller wahrscheinlich das Handtuch geworfen hätten. Dann ging es in den Süden von Duisburg, ein unvergessenes Erlebnis alleine des Hausmeisters wegen.
Viele Jahre wurde der Revierpark Vonderort in Oberhausen unser Domizil und die harte Arbeit fing endgültig an Früchte zu tragen. Die Besucherzahlen nahmen von da an ständig zu, ein Trend, der sich auch heute noch fortsetzt und es kamen auch immer mehr Aussteller. Als es dann endgültig zu klein wurde zogen wir wieder um, diesmal in die Stadthalle von Oberhausen. Leider kein glücklicher Griff, denn sie wurde ein Jahr später umgebaut und es begann die erneute Suche nach einer Bleibe - der Neunten.
Die haben wir jetzt in der Stadthalle von Wesel gefunden, in der wir nun schon zum 6. Mal die Börse ausrichten.
Für uns als Veranstalter war es immer interessant zu sehen, wie sich die Qualität stetig verbesserte - die Vielfalt der Aussteller, der Exponate jeglicher Art, die Events während der Veranstaltungen und nicht zuletzt die Wettbewerbe, die von Jahr zu Jahr farbiger wurden. Schön auch zu sehen, wie neben der Maler-Elite Deutschlands immer wieder neue talentierte Maler dazukommen.

Die DUZI ist eine Institution geworden mit bis zu 85 Ausstellern jährlich, zu der neben den Stammgästen immer wieder interessante "Neulinge" aus dem In- und Ausland hinzustoßen.


DUZI 2010
09. & 10. Oktober '10
Niederrheinhalle Wesel


20 Jahre DUZI

Eine beeindruckende Leistung in Zeiten von schlechter Wirtschaft, Händlersterben und einem generellen Schrumpfen der Szene. Sich unter solchen Bedingungen Jahr für Jahr zu behaupten macht uns nicht nur stolz, sondern veranlaßt uns auch dazu, einen kleinen Rückblick in die Anfangszeit dieser Veranstaltung zu tätigen. Alles begann im Jahre 1983.
Die „DuZi“ öffnete im Revierpark „Mattlerbusch“ zu Duisburg erstmalig ihre Pforten. In Deutschlands Süden, genauer gesagt in Kulmbach, gab es bereits eine etablierte Veranstaltung dieser Art, die alle zwei Jahre stattfand und der Zinnfigur als solche eine entsprechende Würdigung zukommen ließ – und es zeigte sich, dass das Prinzip solch einer Börse aufgeht.
Zwar noch relativ klein, aber fein, wartete die erste „DuZi“ bereits mit dem auf, was alle folgenden Veranstaltungen gleichsam prägen sollte: Ein internationales Publikum, sowohl an Austellern als auch Besuchern, sowie beeindruckende Austellungsstücke und Aktionen. So gab es 1983 beispielsweise die Schlacht von Waterloo mit ca. 1000 Zinnsoldaten zu bewundern.
Dank dieser Zutaten wurde bereits die nächste „DuZi“ zur zweitgrößten Veranstaltung dieser Art in Deutschland und niemand wurde enttäuscht. Workshops, Dia-Shows, historische Schlachtszenen und das Lager einiger Samurai-Freunde aus Düsseldorf ließen keine Wünsche offen. Ab 1985 kam dann das, was in der Folge noch oft vorkommen sollte: die „DuZi“ begann umzuziehen.
Allerdings tat dies dem Zuspruch keinen Abbruch, da der hohe Standard der Ausstellung gehalten werden konnte. Regelmäßig gab es echte Highlights. Die Schlacht von Alamo mit ca. 4000 Miniaturen (1986), Duisburgs Oberbürgermeister Josef Krings kürte die Sieger des Bemaltwettbewerbs (1988)
oder die Schlacht bei Solferino mit ca. 4000 Miniaturen auf 6 qm (1989). Alle diese Präsentationen riefen jedes Jahr aufs Neue Staunen und Bewunderung hervor. Doch nicht nur die akribische Liebe zum Detail wurde an den unzähligen Ausstellungsstücken erkennbar, sondern auch der kontinuierliche Trend weg vom klassischen Zinnsoldaten. Die Figuren präsentierten sich in größter Vielfalt.
Alltägliches Leben in der alten, römischen Taverne fand sich neben Weihnachtsschmuck und mächtigen Drachen, welche historische Persönlichkeiten vom „alten Fritz“ bis „Sissi“ umrahmten. Doch nicht nur die Motive waren vielfältig, sondern auch die Darstellungsformen: vollplastisch, Vignette (Flachfigur) oder Diorama (3D-Szenerie) und Büste – und alles in immer größerer Detailliertheit, wie das Prunkstück von 1990 bewies: